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Was ist Hypnose?

Niemand weiß das ganz genau. Hypnose bleibt mit einem Hauch von Mystik umwoben. Auch wenn Menschen meist Angst haben, vor Dingen die sie nicht verstehen, so ist es doch auch das Geheimnisvolle, was einen ganz eigenen Reiz ausübt und eine gewisse Anziehungskraft verströmt.

Dennoch sind manche Dinge rund um die Hypnose bekannt, so dass es sich nicht um einen Schlaf oder vollkommene Abwesenheit handelt. Es ist auch nichts Übernatürliches. So gut wie alle Menschen kennen den „Trance-Zustand“ sogar aus ihrem Alltag.

Hypnose ist ein Zustand tiefer mentaler und körperlicher Entspannung, in welchem das Unterbewusstsein besonders empfänglich für Suggestionen und Handlungsempfehlungen ist. Unter Hypnose kann ein verschärfter Fokus auf eine einzige Idee entstehen, während alles andere ausgeblendet wird.

Ähnlich, wie bei Höchstleistungen im normalen Wachzustand ist ein Areal im Gehirn besonders aktiv, während alle anderen heruntergefahren werden.

Auf der anderen Seite kann jede routinierte Tätigkeit einen tranceähnlichen Zustand erzeugen. Gurdjieff ging sogar so weit zu sagen, dass manche Menschen die meiste Zeit überhypnotisiert sind und erst einmal „ent-hypnotisiert“ werden müssen, um ihr volles Potenzial entfalten zu können.

Es gibt verschiedene Intensitäten von Hypnose, doch letztlich ist es ein normaler und gewöhnlicher Zustand. Wenn Sie z.B. komplett in die Lektüre eines spannenden Buches vertieft sind, kann es sein, dass Sie die Klingel nicht wahrnehmen oder anfliegende Flugzeuge völlig ausblenden.

Bereits im antiken Ägypten waren die Hypnose-Methoden bekannt und wurden in verschiedenen „Schlaf-Tempel“ angewendet, um diverse Dinge zu heilen.